Über mich

Solange ich denken kann, haben mich Pferde magisch angezogen.
Meine reiterliche Ausbildung begann mit Reitunterricht im Alter von acht Jahren und verlief traditionell über die gängigen Reitabzeichen, bis ich 2007 meine Vollblutstute „Isobee“ kaufte. Sie war damals 3 Jahre alt und noch roh. Isobee war völlig anders als alle anderen Jungpferde, die mir bis dahin begegnet waren.
Sie zeigte mir schnell, dass der Weg, wie ich andere Jungpferde ausgebildet hatte, für sie nicht der richtige war. Sie konnte sich nicht dazu entscheiden mit mir zu kooperieren.
Mein erstes Pferd war eine Herausforderung und sie lehrte mich umzudenken.
Was aus der Not entstand, erwies sich als Glücksfall: Ich machte mich auf den Weg mir neue Herangehensweisen zu erschließen. So fand ich sehr hilfreiche Erkenntnisse in der Zusammenarbeit mit Nancy Heiber und der Schule der Légèreté. Auch aus meiner Zeit bei Tanja Dominioni in Italien habe ich viele wertvolle Impulse aus dem Bereich des Horsemanship mitgenommen.
Seitdem sind einige Jahre vergangen und ich habe mittlerweile eine zweite Stute, Halla. Auch bei ihrer Ausbildung begleiten mich Kombinationen aus der traditionellen Reitlehre und alternativen Schulen.

So füllten Pferde meine Freizeit aus und mir wurde klar, dass auch mein berufliches Leben sich um Pferde drehen würde. Ein Praktikum in einer Pferdeklinik machte mir deutlich, dass ein ganzheitlicher Ansatz meiner Überzeugung am besten entspricht. So wurde ich Tierheilpraktikerin für Pferde und erkannte, dass die Natur uns vieles zur Verfügung stellt, was wir zum Heilen benötigen.
Ich wollte allerdings auch Pferden helfen können, die Schwierigkeiten in ihrer Bewegung haben und entschied mich anschließend für die Ausbildung zur Pferdeosteopathin. Während dieser Ausbildung lernte ich unter anderem auch, wie wichtig ein für jedes Pferd individuell abgestimmtes und schonendes Training ist.

Bei dem Umgang mit sowie der Behandlung von Pferden sind für mich Konsequenz, Ruhe und Geduld sowie die liebevolle Wahrnehmung der Persönlichkeit des Pferdes besonders wichtig.

Am Ende einer erfolgreichen Behandlung erfüllt es mich immer wieder mit Freude, wenn das Pferd seine Bewegungsfreiheit wiedergefunden hat, denn

„Alles Leben ist Bewegung. Dort wo die Bewegung gestört ist, beginnt Krankheit.“
-Andrew Taylor Still-

02/2015Abschluss zur Tierheilpraktikerin für Pferde bei der ATM
05/2017Abschluss zur Pferdeosteopathin nach Barbara Welter-Böller

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